Ideen können immer schneller umgesetzt werden

An Ideen mangelt es nicht

…so geht es mir und so geht es unzähligen Personen da draussen die verstanden haben was für Möglichkeiten und Potentiale in der digitalen Welt liegen. Agile Unternehmen, mit Fokus auf digitale Produkte und Lösungen, unter Hinzunahme von den neusten Technologien. Wir sind nahezu offen für alles was irgendwie anders ist als wie es unsere Väter gemacht haben. Logisch, wir haben diesen Trieb, der uns in diesem Thema aufblühen lässt.

Die Kehrseite davon ist aber, alles geht uns viel zu langsam. Etwas was mir persönlich immer auf die Motivation drückt ist, wenn ich auf jemanden oder auf etwas warten muss. Nachfragen wann man es bekommt, nochmals eine Erinnerung schreiben, Aussagen wie „Ja klar, cool, machen wir, ich melde mich wenn ich Zeit habe…“ fühlen sich für mich an, als hätte jemand mir gleich eine Betonwand vor meine Strasse gebaut die ich mit 200 km/h befahren möchte. Bremsen? Niemals! Irgendwo war doch der Turbo-Boost Knopf….

Infrastruktur ist Mittel zum Zweck

Die für mich sehr spannende Entwicklung geht zum einen in die Richtung der Cloud bzw. Hybrid Cloud Lösungen. Ich spreche hier von richtigen Cloudlösungen, also Platform as a Service, und nicht nur einfach mal einen Server virtuell an einem anderen Standort zu betreiben. Mir ist es heute möglich innert Minuten ganze Server-Farmen, Services, Datenbanken, Webspaces bis hin zu Analytic-Platformen und Entwicklungsplattform hochzufahren. Alles von meinem Computer aus. Die Abrechnung erfolgt nach Nutzung und um Dinge wie Datensicherung, Softwareaktualisierung und Sicherheit brauche ich mir keine Gedanken zu machen. Einschalten, Loslegen, Produktiv werden.

Es gibt also nicht mehr allzu viele Gründe, warum ich noch Hardware kaufen soll, Softwarelizenzen beschaffe und viel Geld für Installation, Inbetriebnahme und Wartung ausgeben soll. Auch haben wir das Tal der Tränen langsam verlassen und immer mehr Cloudlösungen lassen sich zusammen bringen über Standardisierte API Schnittstellen.

Für diejenigen die aber nach wie vor die Daten bei sich im Haus haben wollen wird spätestens mit dem Microsoft Azure Stack der Traum von der eigenen Cloud, die sich auch wie eine Cloud verhält, wahr.

Fokus auf den Nutzen

Was mich aber noch viel mehr interessiert sind die Plattformen die sich zwischen dem Benutzer und der Software-Entwicklung etablieren. Dass Software die Zukunft ist müsste wohl jedem unterdessen klar sein. Doch nach wie vor scheuen sich viele in dieses Thema vorzudringen da es doch viel Knowhow braucht. Die Lernkurve ist auch steil und abgesehen davon braucht man erst einmal einen Überblick davon, was es gibt und was man nun machen soll. Zu viele Programmiersprachen, Frameworks und Betriebssysteme sorgen bei manchen für Unsicherheit. Und genau hier setzen diese Plattformen auf.

Sogenannte Application Platform as a Service oder Rapid Application Development Plattformen sind zwar nicht ganz neu, aber so richtig fahrt kommt erst jetzt auf. Ohne eine Zeile Code eine Applikation erstellen, und diese auch gleich für diverse Endgeräte zur Verfügung zu stellen, wer möchte das nicht? Bis anhin war es immer eine Gratwanderung. Entweder war es einfach, aber sehr eingeschränkt brauchbar, oder komplex und man konnte sowieso gleich eine Programmiersprache lernen.

Dieses Jahr hatte ich aber doch bei einigen Produkten die ich kannte das eine oder andere AHA-Erlebnis. Die Implementierung von Funktionen wurde viel umfangreicher und flexibler während immer weniger Code selber geschrieben werden musste. Auch verfügen immer mehr Produkte über Marketplaces in denen man sich die Funktion einfach dazu kauft, anstelle diese selber zu programmieren. Während sich eine Person um das Design und die Usability kümmert, kann eine andere Person die Logik einbauen. Jede Person macht das was sie gut kann, oder kennt Ihr einen Designer der gerne Codezeilen schreibt?

Evaluierung vs Anforderungen

Wenn man sich das klassische Vorgehen einer Firma anschaut, so wird nach wie vor am meisten eine Software / Lösung evaluiert, gemäss den Anforderungen die man hat. Insofern kommen diverse Produkte in die engere Auswahl und werden gegenseitig auf Kosten / Nutzen verglichen. In den seltensten Fällen aber findet man die Lösung, welche zu 100% auf die eigenen Bedürfnisse passt. Eher geht man vom Prinzip her, welche Lösung deckt am ehesten meine Bedürfnisse ab. Wer schon an einer ERP-Einführung oder Migration teilnehmen durfte weiss, Anpassungen müssen sowieso gemacht werden. Wieso sollte man also heute nicht doch mal den Ansatz prüfen, eine Lösung gemäss den Anforderungen entwickeln zu lassen. Mit den heutigen Möglichkeiten und Arbeitsweisen ist dies nicht unbedingt teurer oder aufwendiger als wenn man eine fertige Software kauft und anpassen lässt. Ausserdem hat man dadurch weitere Vorteile. Erstens gibt man als Firma vor wie sich die Software entwickeln soll, und nicht der Hersteller (Update Zwang). Zweitens ist man Inhaber der Rechte (Wieso nicht die eigene Software auch für Kunden oder Partner anbieten) und Drittens passt die Lösung immer auf die Bedürfnisse.

Firmen werden ein grosses Wachstum verzeichnen die es verstehen auf Kundenwünsche hin Applikationen zu entwickeln. Nicht in einem 2-Jahres Projekt, sondern im Sinne des Rapid Product Development, was man bis jetzt vor allem von den Startups her kennt. Eine App in 2 Wochen? Kein Problem!

Was heute der Verkäufer ist, wird morgen der Berater sein welcher versteht was der Kunde braucht und dies in eine Lösung / App umformulieren kann. Der PreSales von heute wird morgen der Applikation-Designer bzw. die Person sein, welche einen Prototyp erstellt und in kurzer Zeit dem Kunden präsentieren kann. Der heutige System Engineer wird morgen der Software-Entwickler sein, der die komplexen Programmierungen und Verknüpfungen im Hintergrund macht. Und der heutige IT Support wird morgen die Benutzerschulung und Unterstützung sein.

Im Kleinen beginnen

Man sollte nicht gleich mit einer ERP-Lösung starten, aber es gibt viele kleine Dinge die einer Firma helfen profitabler zu sein, und nicht gleich die Komplexität eines ERP’s haben müssen. Workflows, Datenaustausch, Informationsaktualisierungen usw… können ohne weiteres kleine Projekte sein, die an bestehende Systeme angebunden werden können. Oder vielleicht auch eine Kundenplattform?

Als ungeduldigen Zeitgenossen sehe ich positiv in die Zukunft, viele Ideen können schneller umgesetzt werden, welche bis anhin viel Zeit in Anspruch genommen hätten. Je mehr solche Möglichkeiten sich auftun, umso schneller bekommt man seine Ideen auf die Strasse. Fail fast bekommt da eine ganz andere Bedeutung, denn obwohl man scheitern kann, es schmerzt nicht allzu sehr. Vielleicht hat man ein paar Wochen aufgewendet und ein paar hundert Euros / CHF / Dollars eingesetzt. Aber hey! Es war kein Einsatz von einem ganzen Firmenvermögen 🙂

Wieso Internet Aktivitäten gerade für KMU grosse Chancen bieten

Wenn wir uns mal zurückbesinnen wie die Welt vor 10 Jahren ausgesehen hat dann wird uns klar wie schnell sich die Technologien entwickelt haben. 2006 also gab es das iPhone noch nicht, und das Mobile Phone wurde nur zum Telefonieren und SMS schreiben genutzt. Die ganz fortschrittlichen konnten bereits E-Mails empfangen, aber möglichst ohne Anhänge, da die Datenübertragung sehr teuer war. Die Mehrheit der Bevölkerung war noch mit analog oder ISDN Anschlüssen im Internet unterwegs. Entsprechend war auch die Verbreitung von Webseiten klein, die Inhalte wenig multimedial und der digitale Informationsaustausch gering.

Heute sieht die Situation ganz anders aus. Auch das Verhalten der Menschen hat sich den Technologien angepasst. Immer häufiger wird über SmartPhones nach Informationen gesucht. Permanent online zu sein ist eine Selbstverständlichkeit.  Wenn wir diese Entwicklung nun weiterdenken. Wie sieht es dann in weiteren 10 Jahren aus? Die Entwicklung wird sich nicht verlangsamen im Gegenteil. Die Vorstellungskraft der meisten Menschen reicht nicht aus, um sich unser Leben in 10 Jahren auszumalen. Das können wir gut finden oder nicht, betreffen wird es uns auf jeden Fall.

Viele KMU Betriebe nutzen die Möglichkeiten die sich heute bieten nur bedingt. Das hat unterschiedliche Gründe. Mit folgenden Aussagen werden wir immer wieder konfrontiert:

  • Das ist zu kompliziert für mich
  • Ich verstehe das nicht
  • Für unser Geschäft bringt das nichts
  • oder sie setzen noch alte Technologien ein und finden es deshalb zu aufwändig
  • Niemand ist richtig dafür zuständig
  • Man hat sich noch keine Gedanken gemacht was man damit erreichen möchte.

Das meiste sind Vorurteile oder Erfahrungen aus vergangenen Jahren. Auch in diesem Bereich hat sich aber sehr viel getan. Klevere Dienste die anwenderfreundlich gestaltet sind machen die Nutzung einfach. Das verbinden von verschiedensten Systemen spart Zeit im Tagesgeschäft. Wenn man sich die Zeit nimmt ein effizientes System aufzubauen ist es danach sehr einfach in der Nutzung.

Und das wichtigste….

  • Die Präsenz Ihrer Firma am Markt macht einen riesen Schritt vorwärts.
  • Sie werden wahrgenommen und gefunden, wenn Menschen Produkte oder Leistungen im Internet suchen.
  • Man wird als innovativ und vertrauenswürdig wahrgenommen.
  • Sie präsentieren sich als Experte für Ihre Leistungen.
  • Der Kunde kann auf einfache Weise Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  • Sie können Referenzen präsentieren und Vertrauen schaffen.
  • Eine individuelle Ansprache der Kundenbedürfniss ist ohne grossen Aufwand möglich.
  • Bilder und Videos verbreiten.

Gerade im Internet Marketing gibt es zahlreiche Möglichkeiten um die oben erwähnten Punkte zu erreichen. Weitere Blogbeiträge zum Thema Newsletter und E-Mail Marketing oder Nutzen von Webseiten finden Sie auf unserer Webseite. Mit dem Einsatz und sinnvollem Verbinden von modernen Technologien haben KMU die gleichen Chancen wie grosse Unternehmen. Einerseits um bei den Kunden noch stärker präsent zu sein, andrerseits auch um die internen Arbeiten möglichst effizient zu organisieren.

Mehr dazu auch in unserem gratis Webinar

oder über ein persönliches Coaching

 

Was Marketingabteilungen gerne wüssten – Datenanalyse im Marketing

Die Basis jedes guten Marketingkonzeptes sind Zahlen und Statistiken. Prüfen Sie mal wieviele Excel Tabellen in einer Marketingabteilung im Einsatz sind. Um ein Gesamtbild von dem Markt zu erhalten den wir bearbeiten, müssen unterschiedlichste Datenquellen zur Hilfe genommen werden. Ein Teil der Unterlagen ist frei verfügbar, ein weiterer Teil kann beschafft oder gekauft werden und ein weiterer Teil muss ggf. selber erhoben werden.

Frei verfügbare Daten:

Einerseits gibt es strukturierte Daten (Listen) die aus dem Internet heruntergeladen werden können. Oft sind diese in Excel Dateien abgelegt. Hier bieten sich Quellen wie Bundesamt für Statistik, Branchenseiten, Marktforschungsunternehmen etc. Im Internet sind aber auch enorme Mengen von Informationen vorhanden, die aber nicht strukturiert vorhanden sind. Auf verschiedensten Webseiten könnten einzelne interessante Informationen vorhanden sein. Es ist aber nahezu  unmöglich diese Daten manuell zusammenzutragen.

Daten kaufen:

Immer häufiger trifft man auf Firmen deren Geschäftsmodell es ist mit Daten zu handeln. Bekannt sind Marktforschungsunternehmen die Umfragen machen und die Ergebnisse verkaufen. Aber auch Branchenverbände, Adressbroker mit angereicherten Adressdaten, Callcenter und weitere bieten Informationen zum Kauf an.

Daten selber erheben:

Branchenverbände erheben Daten, die sie dann Ihren Mitgliedern zur Nutzung anbieten. Systematische Kundenumfragen die Firmen selber mit Ihren Kunden machen sowie Informationen die Kunden den Mitarbeitern in verschiedener Form abgeben. Sei es in Form von Besuchsberichten, Reklamationsschreiben oder Telefonate, Rückmeldungen auf Webseiten und Social Media Portalen. Hier gibt’s unzählige Möglichkeiten an wertvolle Informationen zu kommen, die für Marketing oder Produktentwicklung verwendet werden könnten.

Sie ahnen es schon….

Die Herausforderung liegt darin aus all diesen unterschiedlichen Informationsquellen und unstrukturierten resp. unterschiedlich strukturierten Daten hilfreiche Auswertungen zu erreichen. Das ist das Tummelfeld von BigData. Das Kriterium für Big Data ist also nicht, wie der Name vermuten lässt riesige Datenmengen, sondern die Vielfalt der Datenquellen.

Was wäre jetzt wenn…

  • Sie eine Auswertung erhielten über welche Themen in Social Media über ihre Firma gesprochen wird?
  • welche Produkte bei den Kunden positiv ankommen
  • welche negativ
  • Sie wüssten welche Funktionen und Nutzen die Kunden an Ihren Produkten vermissen
  • was Sie an Konkurrenzprodukten schätzen
  • Sie wüssten in welchen Bereichen die Kunden am meisten investieren
  • in welchen geografischen Regionen welche Funktionen besonders gefragt sind
  • Sie wüssten welchen Einfluss der Bildungsstand auf die Nutzung Ihrer Produkte hat

Mit den heutigen Technologien und dem was in naher Zukunft noch auf den Markt kommt ist es auch für kleinere und mittelgrosse Betriebe realistisch solche Auswertungen automatisieren zu können. Immer häufiger kommen dabei Services zum Einsatz, die man nach Bedarf bezahlt und keine grossen Vorinvestitionen erfordern.

Natürlich ist es notwendig, dass man sich im Vorfeld Gedanken dazu macht was ich gerne wissen würde, welche Informationen ich schon habe oder einfach beziehen kann, und was ich noch selber erheben muss. Dieses Wissen wird einen wertvollen Marktvorteil bringen weil wir damit näher beim Kunden sind, präzisere Vorhersagen machen können, und das Risiko reduzieren in eine falsche Richtung zu gehen.

Warum wir das Wort „Digital“ abschaffen sollten

Mir fällt immer wieder auf, sobald wir das Wort „Digital“ in den Mund nehmen, wie schnell Personen abblocken. Meistens aus dem Grund, ACHTUNG: Jetzt wird es technisch. Wie oft hören wir Aussagen wie „Das ist mir zu kompliziert“, „Kannst Du das machen, ich kenn mich nicht aus“, „Das ist nicht mein Ding“ usw…

Dabei handelt es sich im eigentlichen Sinn nur zu einem Teil um komplizierte Technik. Klar ist es toll wenn man mit den technischen Tools umgehen kann, aber viel wichtiger wäre es doch, sich bewusst zu sein, was es bedeutet wenn ich diese nutze. Was für Möglichkeiten es gibt und wo man sich informieren kann.

Hier haben wir in der digitalen Welt noch viel Aufholbedarf. Nur wenige Personen sind in der Lage sich im digitalen Umfeld von A nach B bewegen können ohne sich immer wieder unterstützen zu lassen. Natürlich kann man einfach mal ausprobieren. Warum es funktioniert? Keine Ahnung… Gerade als würde man in ein Auto steigen, losfahren (Sofern man überhaupt weiss wie man es startet)  und falls man in den ersten Baum reinfährt lässt man den Wagen halt stehen. Keine Ahnung warum ein Baum im Weg stand…

Aus dieser Sicht befinden wir uns eigentlich in den Anfängen der Autoindustrie was die digitale Welt betrifft. Viele wissen noch nicht so genau wie sie sich verhalten sollen, es braucht für viele Dinge noch tiefes Knowhow und die Gesetzte sind meilenweit davon entfernt, als dass wir uns sicher darin bewegen könnten. Der wilde, digitale Westen…

Positiv stimmt mich, dass nach und nach die Schulen daran denken dies in den Schulplan einzubauen. Auch gibt es heute schon unzählige Angebote sich in den Themen weiter zu bilden. Ob klassisch in einem Schulzimmer oder eLearning. Was mir aber auffällt, die meisten Angebote beziehen sich darauf, wie funktioniert das, wie nutze ich dies und wie wende ich jene Software an.

Doch was fehlt ist der pädagogische Teil darin. Was bedeutet es wenn ich X tue, welche Konsequenzen hat es wenn ich X ausprobiere. Wie kann ich selbstständig abschätzen und mich informieren über das, was ich tue. Und vielleicht das Wichtigste, warum soll ich dies überhaupt nutzen, was bringt es mir?

Dies wäre aber sicher ein wichtiger Teil im Bereich der digitalen Kompetenz für alle Menschen. Egal ob ich auf Facebook, Instagram oder Snapchat ein Bild poste. Ob ich ein Bild auf der Firmenwebsite einsetze oder als Firmenbrochure nutze. Das Prinzip ist immer das Selbe wie auch die Auswirkungen. Insofern sollte man die Menschen darauf vorbereiten, was es bedeutet, wenn man ein Bild publiziert, und nicht nur wie man es publiziert.

Und so verhält es sich auch bei der digitalen Transformation. Man muss nicht bei jeder technologischen Errungenschaft mitmachen. Und auch nicht jede Firma braucht gleich eine App. Aber man sollte wissen was es gibt, welche Möglichkeiten sich damit auftun und erkennen können, ob dies nun für das Business interessant wäre oder nicht. Es geht nicht darum welches nun die beste Software für Big Data ist, sondern was bringt mir Big Data im Bereich meines Unternehmens. Und nicht nur Technologien, auch Methoden wie Scrum oder Lean Management müssen nicht unbedingt für jede Firma ideal sein, doch sich darüber zu informieren schadet bestimmt nicht.

Obwohl wir mit keinem Wort technisch werden wenn wir über digitale Transformation sprechen, alleine der Ausdruck sorgt schon für Unsicherheit. Und wenn ich einem Geschäftsführer dann sage:“Hey, Scrum würde bei Dir super passen“ dann kommt die Antwort „Ich will nichts mit Technik zu tun haben….“, tja….

Vielleicht sollten wir anstelle von Buzzwords einfach wieder die Sprache sprechen die der Kunde versteht. Nicht unsere Kunden sollen neue Ausdrücke lernen, sondern sie sollen rasch verstehen was sie für Möglichkeiten haben. Und sie sollten nicht unsicher werden wenn es sich technisch anhört, denn so schlimm ist das gar nicht. Bücher wie „Digital or Death“ oder Ausdrücke wie „Disruption“ sind zwar cool, führen aber doch bei der Mehrheit zu Abneigung als dass jemand sagt „Hey, erzähl mir mehr“.

 

Neukundengewinnung 2.0 – Kaltakquise war gestern

Bei unserem gratis Webinar zum Thema Neukundengewinnung zeigen wir einen Weg auf wie Sie einfacher zu neuen Kunden kommen.


webinar

Um einen Neukunden für unsere Produkte oder Dienstleistungen zu begeistern benötigt es mehr als einen Kontakt, ein Brief, ein Telefonat über Telefonmarketing. Oft versuchen wir mit der Bleihammermethode durch Kaltakquise beim ersten Telefonat einen Termin beim Kunden zu kriegen, oder gar ihm was zu verkaufen. Diese Vorgehensweise funktioniert in den wenigsten Fällen. Und trotzdem wird es sehr häufig gemacht und sehr viel Geld dafür ausgegeben. Mit den neuen Medien des Internet Marketings wie Google Adwords, Facebook Werbung, E-Mail Newsletter etc. bieten sich uns wesentlich effizientere, ressourcenschonendere Möglichkeiten Neukunden von uns zu überzeugen. Studien zeigen, dass es bis zu fünf Kontakte mit dem potentiellen Kunden benötigt bis er uns als möglichen Partner wahrnimmt.

funnelUm dieses Ziel zu erreichen sollten verschiedene Medien und Mittel angewendet werden um den Kunden auf uns aufmerksam zu machen. Als erstes wird festgehalten wo wir mit möglichen Kunden in Kontakt treten können. Sind sie auf sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Xing ect. präsent. Oder erreiche ich sie allf. mit Google AdWords um seine Recherche auf unsere Seite zu führen. Auch klassische Medien wie Plakate, Printanzeigen sollten nicht ausser Acht gelassen werden. Als nächstes muss klar sein welches Bedürfnis oder Probleme wir bei unseren Kontakten adressieren wollen. Die Aufmerksamkeit des Kunden haben wir nur, wenn wir sein aktuelles Problem oder Bedürfnis antreffen. Nun gehen wir mehrstufig vor.

 

 

 

 

 

  1. Stufe: Wir versuchen die Kontaktangaben des Kunden zu erhalten.
  2. Stufe: Nun gehen wir gezielt auf seine Probleme und Bedürfnisse ein. Das kann mit verschiedenen Mitteln erfolgen.
  3. Stufe: Wir erarbeiten das Vertrauen des Kunden. Er soll uns als seinen Problemlöser wahrnehmen.
  4. Stufe: Erst jetzt beginnt die eigentliche Verkaufsphase mit Angebot, Einwandbehandlung, Abschluss

Je nach Branche und Produkten sind die Stufen unterschiedlich ausgeprägt. Die eigentliche Akquisition wird aber nicht durch Verkaufsmitarbeiter gemacht sondern durch ein System das Interessenten in den Verkaufstrichter „kippt“.

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