Egal wie das Business in 10 Jahren aussieht….

Wie sieht Ihr Unternehmen in 10 Jahren aus? Das ist eine Frage, die wohl niemand beantworten kann. Die rasend schnelle Entwicklung von Technologie beschleunigt die Veränderungsprozesse stark. Dadurch verändern sich auch die Bedürfnisse, Wünsche und Verhaltensweisen der Kunden immer schneller. Vielleicht ist es aber auch gar nicht notwendig schon zu wissen wie es in 10 Jahren sein wird, oder sogar Zeitverschwendung sich Gedanken darüber zu machen, weil es eh nicht stimmen wird egal wie intensiv und seriös ich mich mit dem Gedanken beschäftige.

Das soll aber in keinster Weise bedeuten dass man sich gar keine Gedanken über die Zukunft machen soll.

Was sind denn nun die Eigenschaften von Firmen und Menschen welche sich in Zukunft behaupten werden?

Kontinuität wird es nur noch in wenigen Brachen und Nischen geben. Für alle anderen ist es zwingend notwendig sich mit Veränderungen zu beschäftigen. Wobei „zwingend notwendig“ wohl die falsche Formulierung ist. Das klingt nach müssen, fordern und erwarten. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Mitarbeiter eine posititive Grundhaltung für Veränderungen entwickeln. Das sie sich darauf freuen wenn Dinge sich ändern, das sie gerne flexibel sind und Abwechlung lieben. Täglich neues zu lernen und neue Erfahrungen zu machen gehört zu einem erfüllten Arbeitstag. In diesem Zusammenhang gehört es auch dazu Fehler machen zu dürfen. Denn wenn es in erster Linie um Fehlervermeidung geht, werde ich niemals etwas neues ausprobieren, weil hier das Risiko wesentlich höher ist Fehler zu machen.

Sich dafür interessieren wohin die Reise geht, wie Technologie mir die Arbeit erleichtern oder interessanter machen könnte. Wie ich mich in meinem Privatleben verhalte und auch da offen für Neues bin.

Nicht weil ich muss sondern weil es Spass macht. Den Entdeckergeist fördern.

Wenn wir es schaffen unseren Mitarbeitern diesen Spirit weiterzugeben ist es egal wie unser Business in 10 Jahren aussieht. Wir haben die Basis gelegt um von künftigen Entwicklungen, in welche Richtung es auch immer geht, profitieren zu können.

Aber wie können wir diese Haltung in unserer Firma erreichen? Unsere bevorzugte Methode ist es Schritt für Schritt vorzugehen und laufend kleine Fortschritte und Innovationen einzuführen. Die Mitarbeiter fühlen sich damit nicht überfordert, das Zeitivestment ist nicht übermässig und das wichtigste: “ Es stellen sich schnell kleine Erfolgserlebnisse ein, was zu den nächsten Schritten motiviert.“

Digitalisierung kann von verschiedenen Seiten angegangen werden

Im Grunde geht es beim Thema Digitalisierung um die Weiterentwicklung des Unternehmens. Das ist auch nichts neues – es war schon immer die Aufgabe der Führungsmannschaft einer Firma. In der aktuellen Zeit geht aber die Entwicklung viel schneller und damit ändern sich die technologischen Möglichkeiten extrem schnell. Diese Situation macht es für Firmen anspruchsvoll zu entscheiden wo und wie mit der Entwicklung umzugehen ist. Wir sehen Ansatzpunkte auf 3 verschiedenen Ebenen:

Operative Ebene:

Wie kann das bestehende Tagesgeschäft effizienter, kostengünstiger, angenehmer und qualitativ hochstehender bewältigt werden? Mitarbeiter und Teamleiter können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten Fortschritte zu erzielen. Kleinere Anpassungen durch den Einsatz modernster Technologien haben oft grosse Wirkung.

Taktische Ebene:

Mittelfristige Entwicklung des Geschäfts beurteilen und Anpassungen im Bereich Kundenbeziehung, Marketing, Organisation angehen. Auch eine Analyse des bestehenden Geschäfts und mögliche Weiterentwicklungen gehören in den Bereich der taktischen Massnahmen. Das Businessmodell jedoch komplett auf den Kopf stellen ist in diesem Bereich nicht die Frage.

Strategische Ebene:

Wie sieht das Business in Zukunft aus? Fragen nach dem künftigen Businessmodell, der Positionierung die Veränderung der Kundenbedürfnisse und Beziehungen müssen beantwortet werden. Wohin bewegen sich die Mitbewerber und wo bietet unsere Branche Angriffsfläche für branchenfremde Unternehmen oder Disruption?

Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Weg von kleinen aber stetigen Schritten für Schweizer KMU die erfolgversprechenste Variante ist. Wir beginnen meist auf operativer und taktischer Ebene um damit die Freiräume zu schaffen die strategische Ausrichtung anzugehen.

Ein erster Schritt kann eine Auslegeordnung in Form eines Workshops sein. Ansätze aus allen drei Ebenen kommen zur Diskussion und werden aufgenommen. Operative und Taktische Anpassungen lassen sich besser ins Tagesgeschäft integrieren und verschaffen kurzfristig Erfolgserlebnisse. Dies wiederum ist die Grundlage für weiterreichende Entwicklungsschritte. Denn eine Hauptvoraussetzung für das Gelingen sind motivierte Mitarbeiter.

Mehr dazu finden Sie auch auf unserer Webseite: http://www.oyatec.ch/portfolio-item/workshop-kmu-business-entwicklung/