Office 365 Dynamics „Tenerife“ kommt im Frühling 18

Damit wird unter Office 365 eine komplette Business Software verfügbar. Dies in einer Kombination von Dynamics CRM, Finance and Operations und Dynamics NAV. Das wird auch für KMU sehr spannend werden.

Sharepoint Webpart updates

In den nächsten Wochen werden in Office 365 Sharepoint zahlreiche Webparts ergänzt und erweitert. Die Implementierung wird im Laufe des Dezembers abgeschlossen.

Digitalisierung ist nicht nur Virtual Reality, Roboter und künstliche Intelligenz

Kürzlich fand in der Schweiz der erste Digitaltag statt. Eine, wie ich finde, sehr gute Idee um das Thema der technologischen Entwicklung einer breiten Öffentlichkeit ins Gedächtnis zu rufen. Die Faszination von Robotern, Virtueller Realität, Künstlicher Intelligenz und vielen anderen High Tech Produkten und Forschungsprojekten ist ungebrochen und zieht die Menschen an. Es ist schön zu sehen welche Innovationskraft in der Schweiz vorhanden ist, und wie Menschen Technologie durch kreative Ideen erleb- und nutzbar machen. Das ist wie ein Feldstecher, der es uns erlaubt einen Blick in unseren Alltag der Zukunft zu werfen. Vieles davon wird uns allen aber in naher Zukunft nicht täglich begegnen. Das wiederum verleitet viele Menschen und Unternehmen zu der Schlussfolgerung „Digitalisierung hat nichts mit mir und meinem Business zu tun“ oder „in nächster Zukunft ist das für uns noch kein Thema“. Genau das ist aber ein grosser Irrtum.

Digitalisierung interpretiere ich als einen Begriff für:

  • Technologische Entwicklung
  • Technologie in einen Nutzen für die Menschen ummünzen.
  • Anpassung des Menschen an den Fortschritt, Abschätzen was das für meinen Alltag bedeutet, Technologie in einen Nutzen für die Menschen ummünzen.

Und all das findet heute statt und hat auch schon in der Vergangenheit stattgefunden. Nur die Geschwindigkeit der Entwicklung und damit die Möglichkeiten haben sich geändert. Für die Mehrheit der Unternehmen in der Schweiz geht es heute noch nicht darum sich Gedanken zu machen wie Robotertechnik oder virtuelle Realität in Ihrem Business eingesetzt werden könnten. Vielmehr geht es in der jetzigen Zeit darum sich über viel kleinere Schritte Gedanken zu machen.

  • Wie kann ich durch den Einsatz von Technologie effizienter werden im Geschäft?
  • Wie kann ich durch Datenanalyse und Datenauswertung mehr über das Kundenverhalten erfahren?
  • Wie kann ich es dem Kunden erleichtern zu seinen Informationen zu kommen?
  • Wie schaffe ich es das meine Mitarbeiter Freude an Innovation und Veränderung bekommen?

Wenn man sich diese Gedanken auf einer praktischen Ebene macht, eröffnen sich plötzlich Möglichkeiten, die man für unrealistisch oder viel zu teuer hielt. Und wenn der erste Schritt mal gemacht ist und die Mitarbeiter erkennen, dass technologische Entwicklung (Digitalisierung) Spass machen kann, einem das Leben und die Arbeit erleichtert und zu Erfolgserlebnissen führt ist der zweite Schritt nicht mehr weit und das Unternehmen nimmt immer mehr Fahrt auf.

Natürlich verändern sich durch die Möglichkeiten auch die Kundenanforderungen und damit die Businessmodelle. Es macht auch Spass sich mal Gedanken darüber zu machen wie Ihr Unternehmen in 10 Jahren am Markt agiert. Auch diese Ueberlegungen sind sehr wichtig und notwendig. Diese Szenarien und Visionen sind der Leuchtturm nach dem sich das Schiff Unternehmen im Tagesgeschäft orientiert. Die kurzfristigen Ueberlegungen befassen sich aber mit kleineren Dingen wie Segelstellungen korrigieren, Takelage warten, Ruderstellung korrigieren, Wasser abpumpen und viele weitere kleinere Aktivitäten und Massnahmen, die sicherstellen dass das Schiff Richtung Leuchtturm unterwegs ist.

Genau darum geht es in unserem Digitalisierungsworkshop: Einen Leuchtturm benennen und erkennen welche ersten Schritte heute schon unternommen werden können um dieses Ziel langfristig erreichen zu können. Dazu gehört auch, dass die Mannschaft agil genug ist um auf „Wetter- und Windänderungen“ reagieren zu können.

PowerBI Bedingte Formatierung

Mit dem neuen PowerBI update erhalten wir die Möglichkeit Zellenhintergründe und Textfarben je nach Wert in definierten Farben anzuzeigen. So wie wir das in Excel schon kennen. Eine schnelle Übersicht über eine Tabelle ist so viel einfacher zu erreichen.

Statistik und Reports dürfen keine Vergangenheitsbewältigung sein

In Unternehmen werden verschiedenste Arten von Statistiken und Reports erstellt und regelmässig aktualisiert. Jede Abteilung legt sich ihre eigenen Kennzahlen, Ziele und entsprechende Auswertungen zurecht und überall fallen zahlreiche Arbeitsstunden dafür an. Diese Auswertungen sind natürlich eine Betrachtung der Vergangenheit und bestenfalls der aktuellen Situation. Die Vergangenheit kann aber nicht mehr verändert werden.

Reports die für den Benutzer keinen Nutzen in der Zukunft haben, gehören ersatzlos gestrichen. Eine Ausnahme bilden Buchhaltungsdaten. Nach meiner Erfahrung können unter dieser Voraussetzung die Hälfte aller Auswertungen eliminiert werden.

Beispielsweise Kundenstatistiken im Verkauf sollen in erster Linie dazu dienen Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. Oder frühzeitig eine Verhaltensänderung von Kunden zu erfahren um entsprechend reagieren zu können. Meist ist es also nach wie vor so dass der Mitarbeiter einen Report erhält. Dieser enthält Zahlen und Informationen aus der Vergangenheit. Die Aufgabe des Mitarbeiters ist es nun zu analysieren, interpretieren und mögliche Massnahmen abzuleiten. Um ihm diese Arbeit zu erleichtern sollten Reports interaktiv sein. Ich kann also einen einzelnen Bereich genauer anschauen, oder mit einem Klick sehen welche Produkte meine Marge absinken liessen, oder welche Kunden am meisten unter Budget liegen und so meine Ziele gefährden, oder welche Produktgruppen bei welchen Kundengruppen am meisten oder wenigsten nachgefragt werden. Wenn ich das mit Listen erledigen möchte muss ich mit verschiedenen Listen arbeiten und die entsprechenden Einträge suchen. Deshalb sind Listen und Ausdrucke wenig geeignet und Erkenntnisse daraus zu gewinnen wesentlich zeitintensiver als mit einem interaktiven Dashboard.

Beispiele dafür gibt es genügend.

Durch die technologische Entwicklung kann der Mitarbeiter viel weiter begleitet werden. So können Teile der Analyse auch durch die Systeme übernommen werden. Beispielsweise eine Meldung an den Verkäufer wenn ein Kunde 3 Monate nichts mehr bestellt hat, oder keinerlei Kontakt zu unserer Firma hatte. Ein anderes Beispiel das bei Webshops gang und gäbe ist, und auch beim persönlichen Verkauf hilfreich wäre ist: „Kunden die dieses Produkt gekauft haben, oder dieses Verhalten aufweisen interessieren sich auch für diese Produkte.“

Hier gibts ein kleines Beispiel, wie ein solches Dashboard mit Microsoft Power BI aussehen könnte

Solche Funktionen waren in der Vergangenheit noch recht aufwändig. Mit modernen Datenanalyse Tools lassen sich derartige „intelligente“ Funktionen einfach einführen. Unterstützungsmittel die auf diese Art eingesetzt werden bieten den Mitarbeitern echte Unterstützung bei ihrer Arbeit und und helfen dabei die Ziele des Unternehmens effizienter erreichen zu können.

Von Outlook auf LinkedIn Daten zugreifen

In Outlook Kontakten kann künftig direkt auf LinkedIn Informationen dieser Person zugegriffen werden. Die Funktion wird nächstens in verschiedene Office 365 Accounts integriert werden. Vorerst jedoch nur in Outlook 365 Web. Mehr darüber in diesem kurzen Microsoft Video