Ist Microsoft Business Central ein ERP für KMU?

Mit der technologischen Entwicklung, verändern sich auch die Bedürfnisse der Unternehmen und deren Nutzern. War es in der Vergangenheit noch akzeptiert viele Aufgaben manuell abzuarbeiten, können sich Unternehmen, die am künftigen Markt erfolgreich sein wollen das nicht mehr leisten. Einerseits müssen Geschäftsfälle immer schneller abgewickelt werden, andererseits ist der Kostendruck enorm.

Viele ERP (Auftragsabwicklungs-Systeme) können nur bedingt flexibel und mobil eingesetzt werden.
Anpassungen von Prozessen, Reports und Angeboten sind nur durch Individualentwicklung zu realisieren, was wiederum Zeit und Geld kostet. In den meisten Unternehmen ist das Business nicht mehr so statisch wie in der Vergangenheit. Deshalb dürfen auch die Systeme nicht mehr statisch sein.
Einschränkungen mit denen Unternehmen zu kämpfen haben:
– Für jede kleine Anpassung ist Entwicklungsaufwand nötig
– Abhängigkeit von einem Dienstleistungsunternehmen
– Schnittstellen zu anderen Systemen fehlen oder sind sehr teuer
– Mobilität und Homeoffice nur über Terminal Server möglich
– Benutzerfreundlichkeit nicht state of the art

Microsoft hat im April 2018 ein Produkt veröffentlicht das genau diese Schwierigkeiten und Entwicklungsbremsen lösen soll. Das Produkte gehört zur Office 365 Familie und ist ein Cloud Service der alle Anforderungen eines KMU Betriebs abdecken soll. Ob das so sein wird muss allerdings erst noch bewiesen werden. Ein erster Einblick lässt eher Skepsis aufkommen. Die Aussage „Für einen kleineren Betrieb, der nahe an den Standards bleibt rechnen wir mit einem Projektaufwand von ca 10 Tagen.“ scheint zum aktuellen Zeitpunkt nicht realistisch zu sein. Es hängt aber auch stark von den Anforderungen des Betriebes ab und wie nahe man am Microsoft Standard bleiben kann. Individuelle Anpassungen scheinen aber auch recht komplex und zeitintensiv zu sein. Allerdings ist das Produkt auch erst eine Woche auf dem Markt. Wir können gespannt sein wie sich Business Central von Microsoft entwickeln wird.

Die Idee und die Rahmenbedingungen sind schon vielversprechend. Folgende Module sind in der Standardversion bereits enthalten:
– FIBU
– Auftragsabwicklung
– Einkauf und Disposition
– Lagerhaltung
– Servicemanagement

Das allein ist ja noch nicht speziell, das können fast alle Suiten die auf dem Markt sind. Der grosse Vorteil von Microsoft liegt darin, dass dieses Produkt zu Office 365 gehört und nahtlos mit Komponenten wie Outlook, Sharepoint, Flow, PowerApps und PowerBI zusammenarbeitet. Die Frage ob Business Cental DAS Produkt für KMU werden wird und die angekündigte Flexibiltät sich auch in der Praxis zeigt, lässt sich also zum heutigen Zeitpunkt nicht schlüssig beantworten.

Wir werden die weiteren Schritte sehr nahe weiterverfolgen. Abonnieren Sie unten einfach die Themen die Sie interessieren damit Sie informiert werden wenn neue Blogs zu diesem Thema vorliegen.

Auch das ist Digitalisierung, denn bei der Digitalisierung hier geht es in erster Linie auch darum Kosten zu reduzieren und Umsätze zu steigern. Und eine modernes ERP kann genau dazu beitragen.

Systematische Arbeitsplanung verhindert Stress

Wenn man sich in der Geschäftswelt umsieht sind sehr viele Menschen gestresst. Die heutige Zeit der digitalen Entwicklung macht das Ganze nicht einfacher. Vieles wird noch schnelllebiger. Veränderungen folgen Schlag auf Schlag. Mitarbeiter beginnen sich dagegen zu wehren. Eine Ursache für Stress und „keine Zeit“ Symptome ist eine fehlende Systematik in der Bewältigung der Arbeit und der Aufgaben. Ein Blick auf den Outlook Posteingang lässt schon auf den Stressfaktor eines Mitarbeiters schliessen. In vielen Fällen bedeutet das nicht, dass diese Menschen zu viel zu tun haben, sondern das die Systematik optimiert werden kann.

Aufgaben und Arbeiten haben, die nicht systematisch geplant sind, ist nicht nur stressig, sondern auch Zeit und Energieverschwendung. Man muss sich immer wieder daran erinnern was zu tun ist, beginnt mehrfach mit der gleichen Arbeit, legt sie wieder zur Seite und so weiter. Aufgaben sind verteilt auf Post it, Notizblock, E-Mail Postfach etc. ganz zu schweigen von dem was nur im Kopf des Benutzers gespeichert ist.

Klingt das nicht nach Idealzustand?

Alle Arbeiten und Aufgaben werden täglich fix geplant. Sobald etwas auf mich zukommt, das erledigt werden muss terminiere ich das sofort. Ich habe also jederzeit den Überblick was wann erledigt werden soll und ich setze meine Energie und Zeit für die Erledigung und nicht für die Organisation ein.

Vielleicht denken Sie jetzt das sei realitätsfremd. Ist es vielleicht auch wenn nicht noch Zeit für Unvorhergesehenes eingeplant wird. Und es benötigt etwas Zeit bis sich alles eingespielt hat. Denn vielleicht ist in der jetzigen Situation alles dringend. Solange das so ist gibt es keine vernünftige Aufgabenplanung. Je besser aber geplant ist desto weniger dringendes wird es geben.

Um  diese Situation zu erreichen braucht es keine neuen Tools oder Softwarelösungen. Es ist lediglich notwendig die Arbeitsweise etwas anzupassen und die Systematik 100% zu leben. Dafür wird der Kopf frei für die wesentlichen Dinge. An unserem Halbtages Seminar wird genau das aufgezeigt.

Mehr zum halbtägigen Praxis-Seminar

Übrigens:

Auch das ist Digitalisierung, denn bei der Digitalisierung hier geht es in erster Linie auch um Kosten reduzieren und Umsätze steigern. Und eine systematische Aufgabenplanung mit modernen Mitteln trägt genau dazu bei.