Was bedeutet Digitale Transformation im Marketing?

Industrie 4.0 und Internet der Dinge IoT werden oft mit Produktionsprozessen und internen Optimierungen in Zusammenhang gebracht. Der grosse Wert liegt aber im Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche. Letztendlich geht es bei allen Weiterentwicklungen darum dem Kunden einen Nutzen zu bieten. Wie auch immer der ausfällt. Das können Produktinnovationen sein, schnellere Lieferungen, individuelle Produkte (Losgrösse 1), transparentere Informationen und vieles mehr.

Das Marketing ist von der Digitalisierung, die immer schneller voranschreitet besonders betroffen. Und dies in verschiedensten Bereichen:

Analyse der Kundenbedürfnisse:

Mit modernen Datenanalyse Methoden können Kundenbedürfnisse, Probleme und Wünsche schnell analysiert werden. Dafür werden bestehende, Informationen aus verschiedensten Quellen wie Social Media Daten, offizielle Statistiken, Umfrageergebnisse, Betriebsinterne Kundendaten aus dem ERP etc. als Basis verwendet. Die riesigen Datenmengen werden mit Analysetools zu nutzbaren Ergebnissen komprimiert. Auf Basis solcher Ergebnisse steigt die Chance, dass unser Leistungsangebot die Bedürfnisse der Kunden trifft. Ausserdem können Veränderungen des Marktes früher wahrgenommen werden.

Zielgerichtetes Marketing:

Die Überflutung aller Menschen mit Informationen von allen möglichen Quellen haben die Konsequenz, dass unsere Botschaften gar nicht mehr beim Kunden ankommen. Die Aufmerksamkeit des Kunden erhalten wir nur, wenn wir mit unseren Informationen seine Bedürfnisse, und Probleme ansprechen. Die Digitalisierung erlaubt ein Marketing das punktgenau auf den Kunden zugeschnitten ist. Ausgetrampelte Pfade verlassen und neue Möglichkeiten austesten ist ein Muss. Die Kosten um eine innovative Idee anzugehen sind meist gering weil die Technologien vorhanden sind. Mit Google AdWords, Facebook, Instagram etc. lassen sich die Zielgruppen punktgenau ansprechen. Und zwar dann wenn die Kunden sich mit diesem Thema beschäftigen und damit offen für Informationen und Angebote sind.

Kanäle:

Verkaufskanäle die vor Jahren noch gar nicht möglich waren stehen heute auf Knopfdruck zur Verfügung. Immer mehr Hersteller übergehen den traditionellen Handel und gelangen mit den Möglichkeiten der Digitalisierung direkt an den Endkonsumenten. Diese Veränderung der Vertriebskanäle haben schon verschiedenste Branchen in Bedrängnis gebracht. Zahlreiche Marktplätze und Plattformen sind online verfügbar und übernehmen die Vermittler Rolle zwischen Hersteller und Verbraucher. Einige prominiente Beispiele sind:

  • Uber – Autobesitzer bietet Fahrten an für Kunden die von A nach B wollen – Alternative zu Taxigeschäft oder ÖV
  • Musikplattformen wie iTunes – Künstler stellen Musik auf’s Portal und Endkunden laden diese herunter – Alternative zu Musikläden
  • Air B&B – Zimmer oder Wohnung zur Verfügung stellen – Alternative zu Hotels, Ferienwohnungen
  • eBay/Ricardo – Auktionsplattform für Verkäufer und Käufer – Kleinanzeigen

Diese Beispiele zeigen auf dass die Konkurrenz im Zeitalter der Digitalisierung in den meisten Fällen nicht mehr von klassischen Mitbewerbern kommt sondern von oft unerwarteter Seite. Es lohnt sich sein eigenes Geschäftsmodell grundsätzlich zu hinterfragen und auch andere Sichtweisen in Betracht zu ziehen. Zum Thema Innovation hat mein Kollege Cyrill Durrer einen Beitrag geschrieben.

Medien:

Neben den klassischen Medien sollten die digitale Medien wie zielgenaue Newsletter, Videos, Webinare, AdWords, Social Media Werbung in die Marketingstrategie einbezogen werden. Streusendungen an alle sind immer mehr verpönt weil Sie nur die Postfächer füllen aber den wenigsten Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten. Genau das muss das Ziel jeder Aktivität sein – dem Kunden mit unseren Informationen einen Nutzen bieten.

Denn dann ist er bereit uns zuzuhören und unsere Informationen aufzunehmen. Genau das erreichen wir mit vielen digitalen Medien weil diese eine individuelle Ansprache ermöglichen. Dann ist es aber wichtig, dass er schnell punktgenau zu diesem Thema Informationen findet und nicht die ganze Webseite durchsuchen muss.

Systematisch und richtig eingesetzt bieten sich ungeahnte Möglichkeiten mit den Technologien die schon da sind die in nächster Zeit noch kommen werden.

Mehr dazu auch in unserem Webinar zum Thema „Kunden gewinnen – 4 Schritte zur Lead Engine“.

 

Wieso liest niemand meine Newsletter?

Wie viele Newsletter die in Ihrem Postfach landen lesen Sie persönlich?
Newsletter sind zu einer Plage geworden. Täglich landen duzende von Newslettern in den Postfächern der Benutzer. Da ist es nicht verwunderlich, dass diese in den meisten Fällen ungelesen gelöscht werden.

Aber warum ist das so?

Die Kosten um einen Newsletter zu verschicken sind nahe bei null. Dementsprechend werden alle Informationen an jeden verteilt ohne sich zu fragen, ob sich der Empfänger überhaupt dafür interessiert. Es kostet ja nix noch 1000 E-Mail Adressen dazu zu nehmen. Der Posteingang der meisten Benutzer wird mit Informationen gefüllt die ihn gar nicht interessieren. Und in dieser Flut von E-Mails gehen die interessanten Texte auch noch unter.

Wie können wir das ändern?

Die Aufmerksamkeit eines Kunden erhalten wir nur, wenn wir seine Bedürfnisse oder die aktuellen Probleme ansprechen. Wir müssen das treffen was ihn gerade beschäftigt. Um das zu erreichen reicht es nicht einfach für alle Kunden eine Newsletter Variante zu haben. Sicher haben auch Ihre Kunden unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen. Premium Kunden sollen mit Premium Angeboten angesprochen werden und Preissensitive eher mit Sonderangeboten und Schnäppchen. Oder wieder das Beispiel Autogarage: Automarken haben für verschiedenste Anforderungen Fahrzeuge im Sortiment. Die Zielgruppe für preiswerte Familien Van’s ist eine komplett andere als für PS starke, getunte Sportwagen, auch wenn diese von der gleichen Marke sind. Wenn wir im Newsletter in der Lage sind punktgenau die Interessen des Empfängers anzusprechen dann erhalten wir die Aufmerksamkeit und vielleicht einen Klick auf einen Link.

Mit heutigen Technologien ist es einfach individuellere E-Mails zu versenden. Solche Aktivitäten und Massnahmen lassen Sich weitgehend automatisieren. Der Aufwand dafür hält sich im Rahmen, die Beachtung nimmt aber sehr stark zu. Ausserdem ist es wichtig festzuhalten was überhaupt das Ziel des Mailings ist. Dies hat einen Einfluss auf die Gestaltung, die Links und was der Kunde auf der Landing-Page antreffen soll.

E-Mail Funnel:
Wenn Sie in den letzten 12 Monaten 20 Newsletter versendet haben und sich heute ein neuer Interessent für Ihren Newsletter anmeldet, dann hat er die letzten 20 verpasst. Wenn das vor allem Aktionen waren, ist das nicht so tragisch weil die wohl eh nicht mehr gültig gewesen wären. Wenn Sie aber Knowhow vermitteln ist das sehr schade für den Kunden und auch für Sie. Mit E-Mail Funnel Systemen startet jeder Abonnent beim Newsletter 1 und erhält so die ganze Serie geliefert. Für viele Anwendungen ist das eine geniale Sache.

Fordern Sie mehr Informationen an, wenn Sie Ihre Kommunikation in diese Richtung entwickeln möchten. info@2c15com

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